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Alternative Methoden

Alternative Methoden zum Tierversuch
„In-vitro-Methoden (von lateinisch »im Glas«) nennt man Versuche, die im Reagenzglas durchgeführt werden und im Gegensatz zu »In-vivo- Methoden« (von lateinisch »am Lebenden«) ohne lebende Tiere auskommen.“

Es gibt sie, die Alternativen zum Tierversuch. Man findet sie auf entsprechenden Webseiten, in Zeitungsmeldungen, in entsprechenden Foren.

Alternative Methoden zum Tierversuch kommen ohne lebende Tiere aus. Sie sind meist schneller, zuverlässiger und aussagekräftiger, was mit zahlreichen Tierversuchen für die Zulassung bestätigt werden muss. Sind sie von der jeweiligen Landeskommission genehmigt worden, wird eine Empfehlung an die entsprechenden Institutionen herausgegeben, die anweist, die Alternative bevorzugt zu verwenden.

Im Folgenden findet ihr Berichte und positive Beispiele, vieles davon mit Erlaubnis kopiert von Ärzte gegen Tierversuche, andere gefunden und zusammengefasst.

Tierversuchsfreie Hirnforschung
Hirnforschung lässt sich bei Menschen auch direkt und schmerzlos mit Computermethoden durchführen: Dabei macht man, vereinfacht ausgedrückt, scheibchenweise ganz viele Bilder von den Körperteilen oder Organen, also zum Beispiel dem Gehirn. Zeigt man den Testpersonen bestimmte Fotos oder spielt ihnen Musik vor, so erkennt man anhand der "Scheibchenbilder" welcher Teil des Gehirn dabei gerade arbeitet. Es gibt auch Menschen, die bestimmte Gehirnkrankheiten haben oder deren Gehirn bei Unfällen verletzt wird. Wenn man diese Veränderungen im Gehirn dieser Menschen nun mit ihren Beschwerden oder ihrem veränderten Verhalten vergleicht, dann kann man feststellen, welche Gehirnteile für welche Körperreaktionen zuständig sind. Dafür braucht man Katzen, Affen oder Ratten keine Drähte ins Gehirn zu operieren.                     

Ein Kernspintomograph kann scheibchenartige Bilder vom Körperinneren machen.
Er kann sogar sichtbar machen, welche Teile unseres Gehirn gerade arbeiten.
Zell-, Gewebe- und Organkulturen
Um lebende Zellen von Menschen zu erhalten, kann man Zellen vermehren, die jemandem bei einer Operation entfernt worden sind. Das kann etwas von der Leber, der Lunge, der Haut, von Knochen, Blutgefäßen, Gehirn oder anderen Körperteilen sein. Damit lassen sich Organteile des menschlichen Körpers im Reagenzglas »nachzüchten«. Man kann Haut mit ihren unterschiedlichen Schichten und sogar mit Leberflecken züchten. Auch Herz-, Leber- und Knorpelgewebe oder Blutgefäße kann man im Labor »zusammenbauen«. Solche nachgezüchteten Körperteile von Menschen empfinden keine Leiden, reagieren bei Untersuchungen aber menschenähnlicher, als Tiere.
Operationen
Tierversuchsfrei: Statt Tiere mit grausamen Operationen zu quälen, kann man z.B. den Körper des Menschen naturgetreu aus Kunststoff nachbauen, die Blutgefäße mit einer blutähnlichen Flüssigkeit durchspülen und neue Operationstechniken daran üben.
Diverse Alternativmethoden
Die Erbsubstanz von Bakterien und Pilzen ist der von Menschen ähnlich. Deshalb kann man Erbguttests und genetische Forschung auch an Bakterien und Pilzen machen.

Beim »Ames-Test (er ist nach seinem Erfinder, Bruce Ames, benannt) wird z.B. untersucht, wie sich die Erbsubstanz von Salmonellen - das sind Bakterien - verändert. Sie werden schon routinemäßig in der Arzneimittelforschung benutzt. Auch Bäckerhefe kann ähnlich verwendet werden.

An Pollen von Tabakpflanzen kann die Gefährlichkeit von Umweltgiften untersucht werden.

Wenn Leuchtbakterien durch bestimmte Stoffe geschädigt werden, leuchten sie weniger.

Die Beobachtung kranker und gesunder Menschen, die Untersuchung ihrer Lebensgewohnheiten, ihrer Arbeits- und Umweltbedingungen trägt sehr viel zur Erforschung und Behandlung von Krankheiten bei. Und wenn man z.B. alle bekannten Daten über Vergiftungen beim Menschen sammeln und ordnen würde, so würde man aus einer solchen Datenbank sehr viel mehr lernen, als durch das Vergiften von Ratten, Mäusen und Hunden. Wie soll uns eine Ratte mitteilen, dass ihr schwindelig ist, dass sie Magenkrämpfe oder Kopfschmerzen hat?
Tiere in der Ausbildung
Ein sehr guter Artikel setzt sich mit Tieren im Unterricht auseinander, den Anforderungen und gesetzlichen Auflagen, sowie die Wirkung auf Kinder.
Es werden Versuche und Experimente gegenübergestellt, und man stellt positiv fest, dass der bewusste verantwortungsvolle Umgang mit Tieren gelernt wird, jedoch haben die Versuche an toten Tieren - Stichwort "Sezieren im Unterricht" - eher negative Auswirkungen auf junge Menschen.

Die Ärzte gegen Tierversuche haben es geschafft, in Osteuropa in den Jahren 2008 bis 2019 Tierversuche im Studium in insgesamt 68 Instituten durch tierversuchsfreie Lehrmethoden zu ersetzen. So können mit relativ einfachen Mitteln konkret Tierleben gerettet werden. Viele Hochschullehrer sind gegenüber den modernen, computergestützten Lehrmethoden aufgeschlossen. Hoffentlich macht das auch in den westlichen Ländern bald "Schule". Das Projekt "Tiere retten mit Computern" wird fortgesetzt.

In etlichen Ländern werden vom Militär Tiere für die Ausbildung von Sanitätern eingesetzt. Und nicht nur dafür. Der US-Konkress versucht seit Jahren, die Praxis zu beenden. Teilweise gelingt es, Tiere durch Puppen zu ersetzen, aber es ist nach wie vor noch aktuell.


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